Ostschweizer Forum für Hochbegabung

Fürstenlandstrasse 96

9014 St. Gallen

Tel. 079 504 31 27

Mit grosszügiger Unterstützung unserer Partnerin:

 

Sabine Zeller

Begabungspädagogin IFLW

Telefon 079 504 31 27

Kathrin Berweger Konzelmann

Michèle Zanettin

Marte Meo Therapeutin und Fachberaterin

Begabungsexpertin (MAS, FHNW) Lehrerin für Kunst (ZHdK)

Telefon 079 691 68 81

lic.oec. HSG

Lerncoach

www.interfocus.ch

 

"Wenn ich hochbegabt wäre, warum schreibe ich dann nicht

immer Einsen und Zweien?"
Kai 

Anmerkung: Notensystem Deutschland

 

“Der klügste Mann muss am wenigsten tun."
Marc 

2 Zitate aus dem Buch: "Hochbegabte Underachiever", Dr. Silvia Greiten, abgeordnete Lehrerin

im Fach Erziehungswissenschaften an der Universität Singen


So divergent die Aussagen der beiden hochbegabten Jungen sind, so sind es auch die Leistungsmerkmale  einzelner hochbegabter Kinder und Jugendlichen. Das eine Kind schreibt und rechnet bereits mit 3 Jahren, das andere beginnt damit in der Schule und lernt dies in Windeseile. Eines will nicht schreiben und lesen, das andere interessiert sich nicht für Mathe. Einige beschäftigten sich mit Themen wie Ökologie, Atmosphäre, andere wiederum mit Botanik und Biologie. Bei den meisten fällt ein grosses Interesse an vielen unterschiedlichen Themen bereits im Vorschulalter auf.

 

Bekommen diese Kinder in der Schulzeit und auch von zu Hause aus genügend Unterstützung, um ihren Wissensdurst zu stillen und wird ihre schnelle und vernetzte Art zu denken geschätzt, dann entwickeln sie sich wie alle anderen Kinder und können ihr Potential in Leistung umsetzen. Dabei interessieren sich die einen für die Leistungsfächer der Schule, die anderen beschäftigen sich lieber mit ausserschulischen Themen. Kommt es aber dazu, dass diese Kinder in der Schulzeit über längere Zeit unter Langeweile leiden und für sie der Alltag zur Qual wird, entwickeln sie ihre eigenen Strategien, um auf sich aufmerksam zu machen und/oder den Alltag zu bewältigen. Die Auswirkungen kennen die meisten Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Eltern: Stören des Unterrichtes, Tagträumereien, Aggressionen, Opposition, Anpassung an die anderen Kinder, niedriege Frustrationstoleranz zu Hause, vermeiden von Kontakten zu Mitschülern, Verlust der Motivation in sämtlichen Bereichen und Rückzug, um nur einige Auswirkungen zu nennen. Damit einher geht oft ein Leistungsabfall.